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Stadtteilspaziergang16. Juni ab 14 Uhr

Treffpunkt Ladengalerie an der Bockenheimer Warte


Anlaß für den Stadtteilrundgang sind verschiedene Entwicklungen im Stadtteil, die wir uns gemeinsam anschauen wollen und die vorhandenen Informationen sammeln und weitergeben wollen. Wir wollen wissen und sehen, was in unserem Stadtteil geschieht.

Herausragend und aktuell ist hier der Verkauf der Ladengalerie an der Bockenheimer Warte. Diese ist nicht nur Einzelhandelszentrum sondern hier gibt es auch 152 Wohnungen und davon über 50 Sozialwohnungen.

Weitere Stationen werden der Neubau in der Schlossstraße 24 sein, wie auch der 2016 fertig gestellte Wohnkomplex der ABG / FAAG an der Allendestraße. Wir werden unter anderem das Gelände des Ex-Tibethauses  besuchen, wie neue Baustellen auf der Leipziger 93 und Kleine Seestraße 7.

Nach dem Abschluss des Stadtteilrundgangs besteht die Möglichkeit bei gutem Wetter auch vor dem Stadtteilbüro in der Leipziger Straße  mit erfrischenden Getränken zusammenzusitzen und zu reden.

 

 

 

 

Rückblick

Anstoß zu der gemeinsamen Veranstaltung von Exzess und Stadtteilbüro ist der Verkauf des Grundstücks Leipziger 93 und seine geplante Bebauung mit hochpreisigem „Wohnraum". Es geht hier weniger um Wohnen, sondern um Vergoldung von Investitionen. Die Stadt Frankfurt hätte an dieser Stelle ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen können und müssen. Ziemlich eindeutig werden durch die jetzigen Planungen:

Teure Eigentumswohnungen, z.B. 110 qm zu 750 000 Euro, die die Vorgaben des Milieuschutzes verletzt:

 

Tag der offenen Tür am 25. März 2018

im Exzess und Stadtteilbüro

Leipziger Straße 91 Frankfurt


Anstoß zu der gemeinsamen Veranstaltung von Exzess und Stadtteilbüro ist der Verkauf des Grundstücks Leipziger 93 und seine geplante Bebauung mit hochpreisigem „Wohnraum". Es geht hier weniger um Wohnen, sondern um Vergoldung von Investitionen. Die Stadt Frankfurt hätte an dieser Stelle ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen können und müssen. Ziemlich eindeutig werden durch die jetzigen Planungen:

Teure Eigentumswohnungen, z.B. 110 qm zu 750 000 Euro, die die Vorgaben des Milieuschutzes verletzt:


Mit Erhalt der Bewohnerstruktur Bockenheims, die von der städtischen Milieuschutzordnung gefordert ist, hat das gar nichts zu tun!

 
Gleichzeitig finden bereits jetzt beim Abriss und dem Aushub Übergriffe auf das Exzess und seine Tätigkeiten statt.

Am Sonntag, dem 25. März 2018


findet im Exzess und im angrenzenden Stadtteilbüro ein Tag der offenen Tür statt. Wir laden alle Neugierigen, Interessierten und Freunde ab 14 Uhr ein, bei Kaffee, Kuchen und Kultur das Exzess und alle Beteiligten näher kennen zu lernen und sich über den Stand der Dinge zu informieren. Im Stadteilbüro wird die Ausstellung „Vom Schwanenkino bis zum Zentrum Exzess“ eröffnet.

Ab 18 Uhr findet in der Exzesshalle eine Diskussionsveranstaltung statt.


Ausgehend von einer aktuellen Berichterstattung über die Situation im und neben dem Exzess (Baustelle Leipziger Straße 93) soll mit mehreren Beiträgen die Vorbereitung für die anschließende Diskussion mit den TeilnehmerInnen über die Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten um das Exzess in Verbindung mit der aktuellen Situation in Bockenheim von Gentrifizierung, Mieterverdrängung und Ausverkauf des Stadtteils vorbereitet werden.

Vorbereitete Beiträge zur Diskussion gibt es von

Programm tagsüber am 25. März 2018 im Exzess und Stadteilbüro


Zwischen 14 und 18 Uhr

Ausstellung im Stadteilbüro

Vom Schwanenkino bis zum Zentrum Exzess“


und im Exzess

Kaffee und Kuchen

und Kultur mit:

Die Dramatische Bühne, die ihr Domizil im Exzess hat und letztes Jahr ebenfalls wie das Exzess ihren 30. Geburtstag feierte, präsentiert in einem Soloprogramm einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Repertoire.


Vorführung von der Jonglage Gruppe, die seit einiger Zeit während der Wintermonate in der Halle des Exzess trainiert. Die Gruppe, die 2005 von Gérald Richter gegründet wurde und seit dem stetig gewachsen ist, hat den Anspruch sich aus purer Freude und Begeisterung ohne jeden professionellen Anspruch mit allen Formen der Jonglage zu beschäftigen und sich auszutauschen.

Das Independent Cinema im Exzess, das einmal im Monat außergewöhnliche Filme zeigt, veranstaltet ein Kinderkino mit klassischen Zeichentrick- und Puppentrickfilmen.

Der Infoladen ist geöffnet und zeigt seine umfangreiche Bibliothek.
 

 

 

 

 

Was vorher geschah

 

Verkauf der städtischen Grünfläche gestoppt!

"Wenn das Schule macht, werden die Investoren die Lust  verlieren, in dieser Stadt zu investieren", Dezernent Jan Schneider am 30.1. 2018 im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Frankfurt

DANKE!!! Wir haben es geschafft! Fast!!
Gemeinsam!
Zusammen mit Ihren/Euren Unterschriften und Ihrem/Eurem Interesse.

Das öffentliche Gelände vor dem sogenannten Ex-Tibethaus (Kaufunger Straße 4 / Friesengasse 13) wird nicht verkauft. Damit ist der Bau eines 5-stöckigen Wohngebäudes durch einen Investor neben dem Hülya-Platz erst einmal gestoppt. Unsere Argumente und das öffentliche Interesse haben auch am Ende noch die Grünen und die SPD umgestimmt, so dass es im Haupt- und Finanzausschuss, in dem Liegenschaftsverkäufe abgestimmt werden, keine Mehrheit mehr in der Regierungskoalition von CDU, SPD und Grünen gibt. Am 30.1. wurde der Antrag M 103, der den Verkauf des öffentlichen Grundstücks "Kaufunger Wäldchen" vorsah, im Haupt- und Finanzausschuss , dem hierfür maßgeblichen Städtischen Ausschuss, abgelehnt.
Doch was passiert jetzt?
Wir vom Stadtteilbüro wünschen uns, dass die Stadt Frankfurt ihr Vorkaufsrecht wahrnimmt und die Liegenschaft selbst kauft und bautechnisch vorsichtig und sozial weiterentwickelt.
Dabei muss natürlich geklärt werden, was in den Gebäuden stattfinden kann. Die Bestandsbauten bestehen aus dem früheren Backhaus, in dessen Obergeschoss das Tibethaus tätig war, dem über 300 alten Wohnhaus an der Friesengasse 13 und dem circa 10 Jahre alten Verbindungsbau zwischen diesen beiden Bestandsbauten.
Welche Möglichkeiten gibt es zu einer sozialen und gesellschaftlich sinnvollen Nutzung?
Ein Hort? Ein Kindergarten? Eine Jugendeinrichtung? Bezahlbares Wohnen? Sozialwohnungen? Gemeinschaftliches Wohnen?
Es gibt sicher viele Möglichkeiten, die freie Fläche in der Liegenschaft zu nutzen (ein Teil ist bewohnbar, ein anderer gewerblich nutzbar).
Haben Sie/habt Ihr auch Ideen? Dann wendet Euch doch an uns. Wir würden das Thema Nutzung gerne gemeinsam mit Bürgern und Politikern entwickeln.
Ansonsten halten wir Sie/Euch gerne auf dem Laufenden.

Euer Stadtteilbüro „Zukunft Bockenheim“ und die engagierten Bürger!

Wir treffen uns zweiwöchentlich Mittwochs im Stadtteilbüro in der Leipziger Straße 91, um diesesThema weiterzuverfolgen.

Wer Interesse hat, sich der Initiative anzuschließen bitte bei dem Stadtteilbüro nach dem nächsten Termin nachfragen.

kontakt@zukunft-bockenheim.de

Öffnungszeiten: Montags-Freitags von 15 bis 19 Uhr.


Was bisher geschah. Rund um das Ex-Tibethaus Gelände und den Hülya Platz:

Das Gelände, das als "ehemaliges Tibethaus" bekannt ist, liegt im alten Ortskern von Bockenheim und ist durch die Kaufunger Straße 4 und die Friesengasse 13 begrenzt. Das Areal umfasst circa 850 qm und zeichnet sich durch eine vielfältige Bebauung aus. Zwischen einzelnen Gebäuden ist viel gepflegtes Grün vorhanden.

Die Gebäude sind in gutem Zustand. Das Tibet Institut hat das Gelände erst vor wenigen Monaten verlassen, um sein neues Domizil auf dem Campus Bockenheim in eine der Professorenvillen in der Voigt Straße zu beziehen.

Das Gelände „emaliges Tibethaus“ wurde Mitte 2016 für 3,1 Millionen Euro zum Verkauf angeboten. Unter anderem hatte sich auch ein Projekt für gemeinschaftliches Wohnen beworben, das das die Bauten weitgehend so belassen bzw. möglicherweise behutsam erweitern wollte.

Auch der Liegenschaftsfond der Stadt Frankfurt fasste eine Prüfung des Geländes für Projekte des gemeinschaftlichen Wohnens ins Auge.

Ende 2016 kam dann die Information, das Gelände sei an einen privaten Investor RHHG Projektentwicklungs GmbH & Co. KG verkauft.

Nun stellte vor einigen Wochen das Liegenschaftsdezernat einen Antrag an die Stadtverordnetenversammlung, einem dem Gelände an der Kaufunger Straße 4 vorgeschalteten Grünstreifen zu verkaufen, um dem Investor den Bau bis zur Fluchtlinie bis 5-geschossig zu ermöglichen. Mit dem 197m² großen Teil des Grünstreifens an der Kaufunger Straße für 453.100 € soll dessen Wusch nachgegangen werden, diese drei Flächen zu vereinen, den bisherigen Bestand abzureißen und ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage zu errichten.

Auf der Ortsbeirats-Sitzung im September führte die anwesende Investorengruppe RHHG Projektentwicklungs GmbH & Co. KG (zu der auch das Bauunternehmen Jöst gehört) aus, das geplant ist 2 mehrgeschossigen Häuser zu bauen, in denen Eigentumswohnungen zum Kauf angeboten werden sollen. Ebenso teilten sie mit, dass sie kein Interesse an gefördertem Wohnungsbau haben und zudem die Stadt sie nicht in diesem Sinne aufgefordert hätte. Gleichwohl seien sie bereits seit zwei Jahren in Gesprächen mit der Stadt Frankfurt, die sie sehr ermutigt hätten in ihren Plänen. Auch der Grünstreifen sei so gut wie zugesagt.

Diese Pläne würden eine negative Veränderung des alten Ortskerns des Stadtteils zur Folge haben. Außer den Verwertungsinteressen einer einer Investorengruppe nützen sie niemandem etwas, bzw. schaden der Stadtteilentwicklung und verstoßen gegen Geist und Inhalt der Milieu- und Erhaltungssatzungen.

Auf einer Bürgerversammlung am 17. 10. zeigten zahlreiche Bürger die Ablehnung dieser Pläne und Ihre Bereitschaft aktiv zu werden.

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Frankfurt hat am 17.11. die Entscheidung über den Verkauf des Grünfläche an der Kaufunger Straße 4  (M 103) auf seine SItzung am 12. Dezember und 14. Dezember verschoben. Die Bürger nutzen diesen Aufschub, um viele Bürger zu informieren und uns zu artikulieren und natürlich auf die politischen Fraktionen einzuwirken, um klar zu machen: die öffentlichen Belange und das gesellschaftliche Interesse liegen nicht in Abriss und teuren Eigentumswohnungen! Das Positive bewahren, Grün erhalten und die Bestandsbauten weiterentwickeln!

Am 5. Dezember fand eine informative Begehung des Areals Kaufunger Straße 4 bis zur Friesengasse 13 einschließlich Hülya Platz statt. Auf diesem Rundgang wurde von dem Architekt des Altenwohnheims in der Friesengasse, Herrn Professor DW Dreysse, nochmals die Bedeutung des Gründbereichs, des Hülyaplatzes und des Areals Ex-Tibethaus Gelände herausgearbeitet.

Auf der Haupt- und Finanzausschuss Sitzung im Dezember nahmen erneut Bockenheimer Bürger an der Bürgerfragestunde teil und bekräftigten ihre Position. Nach der Sitzung zeigte sich dann: Es gab keine politische Mehrheit mehr für den Verkauf des Öffentlichen Grünbereichs "Kaufunger Plätzchen". Der Antrag wurde nicht mehr gestellt. Grüne und SPD hatten ihre Ablehnung signalisiert.

Wie geht es weiter?

Nach dem Erfolg in der Verhinderung der Privatisierung des städtischen Grundstücks setzen wir uns dafür ein, das die Stadt ihr Vorkaufsrecht in Bockenheim (Milieu - und Erhaltungsschutz) warhnimmt und das Gelände mit den Bestandsbauten altes Backhaus und das alte Wohnhaus Friesengasse 13 erwirbt. Das Gelände und die Bestandsbauten sind ein wichtiger Teil des alten Ortskerns und haben auch als Gebäude großes soziales und gesellschaftliches Potential. Die öffentliche Hand soll dies erhalten und mit den Bürgern weiterentwickeln.

Wer Interesse hat, sich der Initiative anzuschließen bitte bei dem Stadtteilbüro nach dem nächsten Termin nachfragen.

kontakt@zukunft-bockenheim.de

Oder zu den Öffnungszeiten: Montags-Freitags von 15 bis 19 Uhr.

 

https://www.openpetition.de/petition/online/ehemaliges-tibethaus-bockenheim-verkauf-der-gruenflaeche-stoppen-erhaltung-des-bestandes

Informationen zum Thema:

Vortrag auf der Bürgerversamlung vom 17.10. 2017

Der Antrag zum Verkauf der Grünfläche